Freuen Sie sich auf diese 5 Trends in 2018

Erfahren Sie die persönlichen Commerce Trends der Spryker Experten.

 

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1. Der Niedergang des autarken Online Shops

Boris Lokschin

2018 wird den Desktop-Shop als Alleinherrscher ablösen. Unternehmen müssen sich von der Idee verabschieden, dass sie mit einem einfachen Online Shop alles getan haben, um ihre Kunden zu erreichen.

Im B2C wird vor allem Voice Commerce eine steigende Rolle spielen. Amazon Alexa, Apples Siri und Google Assistant machen vor, wie einfach es ist, Voice Commerce in die Wohnzimmer zu bringen. Jetzt müssen Unternehmen die Chance nutzen, sich selbst in diesem Kanal zu positionieren. Einer der ersten Schritte das anzugehen, ist die eigene Onsite Suchfunktion für Voice Commerce zu optimieren. Die meisten Unternehmen haben bereits eine gute Datenbank für schriftliche Suchanfragen online. Voice Commerce knüpft daran an, gesprochene Suchanfragen zu Produkten oder anderen FAQs verarbeiten zu können.  

Für B2B Unternehmen werden smarte IoT-Anwendungen immer relevanter. Zur Nachbestellung den Dash-Button oder in Geräte integrierte Sensoren zu nutzen, macht Nachbestellungen intuitiv und erhält Bestandskunden weitaus effektiver, als der Einkauf über Online oder Mobile Shops. 


 

2. Innovate or Die

Alexander Graf

Mind-the-gap.jpegFür mich haben sich die Regeln der großen Plattformanbieter, wie Google, Amazon, Apple und Facebook, bereits in fast allen Branchen durchgesetzt. Diese Regeln verändern nicht nur grundlegend unsere bekannten Geschäftsmodelle, weg von vertikalen und horizontalen Handelsmodellen hin zu Plattformen, sondern sie verändern auch die Art und Weise wie Unternehmen aufgebaut und geführt werden müssen. Die Plattformen geben ein unglaubliches Innovationstempo vor und kreieren so einen Markt, der mit den bekannten Managementwerkzeugen (SWOT Analysen & Co.) nicht mehr beherrschbar ist.

Die einzige verbleibende Möglichkeit im Markt weiterhin eine Rolle zu spielen, ist es sehr innovativ und mutig vorzugehen. Das bedeutet im Kern, dass man als Unternehmen jeden Tag, in jedem Team risikobehaftete Entscheidungen treffen muss. Das ist aus meiner Sicht die einzige Möglichkeit innovativ zu sein und bleiben. Die Alternative dazu bedeutet sicheres Ausscheiden aus dem Markt. Innovate or Die.


3. Blockchain wird zur Alltagslösung

Fabian Wesner

MaxPixel.freegreatpicture.com-Bitcoin-Currency-Decentralized-Coin-Money-Virtual-2008262.jpgBlockchain ist lange nicht mehr nur ein Konzept für Techies. Seit es als Bitcoin zugrundeliegender Technologie in 2015 durch die Integration von Retailern wie Overstock.com in den Kreis anerkannter Zahlungsmethoden geschafft hat, gibt es kein Aufhalten mehr.

Die dezentrale, fälschungssichere Datenbankstruktur hat es schon zu beliebter Anwendung gebracht. Immer mehr Startups und Großkonzerne integrieren die Technologie in Lösungen, die den Alltag nicht nur in der westlichen Welt verändern. Zum Beispiel als Smart Contract für einen öffentlich in Blockchain hinterlegten Vertrag. Dieser kann einen einmaligen schriftlichen Vertrag ersetzen oder sogar zeitbeschränkte Nutzungsrechte erteilen, wie etwa für ein geteiltes Fahrzeug.

Einige der Branchen, die von Blockchain am meisten profitieren können, sind Finanzdienstleistungen, Devisenhandel und Logistik sowie auf der User-Seite das Identitätsmanagement. Die Tatsache, dass durch Blockchain generierte Lösungen auf Basis von öffentlich verfügbaren und genauestens aufgezeichnete Veränderungen operieren, macht es zu einer der weltbewegensten und spannendsten Technologien in 2018. 


 

4. Personalisierung durch AI

Michael Türk

Kundenzentriertheit ist in aller Munde. Sowohl im Endkundengeschäft als auch im B2B wird es immer wichtiger, dem Kunden spürbare Vorteile abseits von reinen Preiseffekten anzubieten. Der Kunde möchte unterhalten oder bei seiner Arbeit unterstützt werden und nachhaltig Zeit einsparen.

binary-2175285_1280.jpgTrotzdem beschränkt sich die personalisierte Ansprache in den meisten Shopping-Plattformen noch immer auf Empfehlungen im Up- und Cross-Selling. Dabei lassen sich aus dem Einkaufsverhalten diverse Informationen über den Kunden ableiten und für eine optimierte Ansprache verwenden - direkt auf der Plattform oder auch in Marketing-Kanälen wie Social Media oder Newslettern. Künstliche Intelligenz geht noch einen Schritt weiter. Durch die Beobachtung und Analyse von Verhaltensmustern lernt das System stetig dazu und zieht “eigene Schlüsse”.

Gerade in der Bindung und Reaktivierung von Bestandskunden ist hier noch viel Platz nach oben. Dabei haben innovative Unternehmen sogar 2018 noch immer die Möglichkeiten, selbst vor Amazon zu landen und nicht in den Trott zu geraten, Produkte zu empfehlen, die der Kunde schon längst gekauft hat.


 

5.  3 Schritte zur Unternehmenstransformation

Loana Junge

0fb5bac69e30579aa30c627cb1c6ddca_clientImage_1332x888_xlarge_original_1.jpgAll diese Trends haben eins gemeinsam. Sie erfordern eine ständige Transformation im Unternehmen.

Einer Forbes Insights Studie zufolge haben 93% der befragten 900 Unternehmen aktuell eine Transformation geplant, gerade vollendet oder befinden sich mittendrin. Doch wie kann man dieses Thema angehen ohne entweder die Hälfte der Mitarbeiter zu verschrecken oder im Schlimmsten Fall nur halbfertige Sache umzusetzen?

  1. Der erste Schritt ist zwangsläufig die Vision zur Transformation effektiv zu kommunizieren. Nur wer wirklich versteht was hinter einer Veränderung steht, trägt sie mit.
  2. In der Ausführung ist es wichtig, die richtigen Führungskräfte an die Spitze zu stellen, die als rechte Hand der Vision, Mitarbeiter inspirieren und Herausforderungen auf die neue Zielrichtung hin lösen. Richard Branson schwört dabei auf zwei Prinzipien, um Mitarbeiter aus einer alten Routine zu locken: Wetten abschließen und Rekorde brechen. Für ihn vereint dies Horizonterweiterung, Teamgeist und vor allem Spaß an der Sache.
  3. Last but not least, gelingt jede Transformation wirklich nur dann, wenn sie den Kunden als König behandelt und jedes Unternehmensziel den Kundenanforderungen knallhart unterstellt.

 


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